Der Neubeginn 1995

Noch 1995 präsentiert sich die SPD der Öffentlichkeit äußerst chaotisch. Zudem ermitteln Meinungsforscher, dass die Partei in der Bevölkerung als altmodisch, unmodern und typische Oppositionspartei gilt. Ihr haftet durch die langjährige Nicht-Regierungsverantwortung ein Image als Verliererpartei an (Rinsum, 2000).

Mit der Wahl Oskar Lafontaines zum neuen SPD-Parteivorsitzenden im selben Jahr, signalisiert die Partei Aufbruchsstimmung. Durch die neue Führungsspitze werden die Weichen für einen Neuanfang gestellt.

Dass allein eine Neubesetzung der Führungsriege nicht ausreicht um 1998 die Bundestagswahl zu gewinnen, ist den Verantwortlichen klar. Ein Imagewandel muss mittel- und langfristig geplant und durchgeführt werden; die Vorbereitungen für den Wahlkampf beginnen daher schon jetzt (Machnig, 1999).

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